Meine mentale Gesundheit und ich sind jetzt im Besitz einer Jahreskarte für den Botanischen Garten in Berlin. Damit entschuldige ich mich schon mal im Voraus für üppige Fotos von Blüten, Stämmen und deren Rinden, kleinen Metallschildern mit kryptischen Inhalten, Bänken und sonstigen nett anzusehenden Objekten.

Der Besuch heute begann im Nebel bei kühlen drei Grad. Mitten in der Woche hatte ich mit wenigen Besuchern gerechnet, aber … es sind Ferien. Für mich erstaunlich, wie viele Kinder von ihren Eltern oder Großeltern in die gezähmte Natur geführt werden.

Natürlich wollte ich Eichhörnchen treffen. Wenn ich richtig gezählt habe, waren es insgesamt acht Rotschwänze, die ich beobachten konnte. Da die Hörnchen auf unserem Balkon ja vor allem mit Fressen beschäftigt sind, haben sie so etwas wie Muße. Ein krasser Gegensatz zu den Parkhörnchen. Sie saßen so gut wie nie still, buddelten Nüsse aus, knusperten Knospen oder waren mit anderen Hörnchensachen beschäftigt – und vor allem unterwegs. Ein paar süße Blicke konnte ich trotzdem erhaschen, auch wenn mir dafür das passende Objektiv fehlt.

Der Reiher, die vielen Krähen und selbst der Eichelhäher hatten mehr Geduld bei ihrem Tageswerk. Alles in allem bin ich sehr glücklich über den Besuch, und hoffe, meine mental health denkt genauso..

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